<?xml version="1.0"?>
<oembed><version>1.0</version><provider_name>Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</provider_name><provider_url>https://universitaetsverlage.eu</provider_url><author_name>XMLRPC</author_name><author_url>https://universitaetsverlage.eu/author/xmlrpc/</author_url><title>Comprehension of verb inflection in German-speaking children - Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content"&gt;&lt;a href="https://universitaetsverlage.eu/bucher-e-books/titel/comprehension-of-verb-inflection-in-german-speaking-children/"&gt;Comprehension of verb inflection in German-speaking children&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;script type='text/javascript'&gt;
&lt;!--//--&gt;&lt;![CDATA[//&gt;&lt;!--
		/*! This file is auto-generated */
		!function(d,l){"use strict";var e=!1,o=!1;if(l.querySelector)if(d.addEventListener)e=!0;if(d.wp=d.wp||{},!d.wp.receiveEmbedMessage)if(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if(t)if(t.secret||t.message||t.value)if(!/[^a-zA-Z0-9]/.test(t.secret)){var r,a,i,s,n,o=l.querySelectorAll('iframe[data-secret="'+t.secret+'"]'),c=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret="'+t.secret+'"]');for(r=0;r&lt;c.length;r++)c[r].style.display="none";for(r=0;r&lt;o.length;r++)if(a=o[r],e.source===a.contentWindow){if(a.removeAttribute("style"),"height"===t.message){if(1e3&lt;(i=parseInt(t.value,10)))i=1e3;else if(~~i&lt;200)i=200;a.height=i}if("link"===t.message)if(s=l.createElement("a"),n=l.createElement("a"),s.href=a.getAttribute("src"),n.href=t.value,n.host===s.host)if(l.activeElement===a)d.top.location.href=t.value}}},e)d.addEventListener("message",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener("DOMContentLoaded",t,!1),d.addEventListener("load",t,!1);function t(){if(!o){o=!0;var e,t,r,a,i=-1!==navigator.appVersion.indexOf("MSIE 10"),s=!!navigator.userAgent.match(/Trident.*rv:11\./),n=l.querySelectorAll("iframe.wp-embedded-content");for(t=0;t&lt;n.length;t++){if(!(r=n[t]).getAttribute("data-secret"))a=Math.random().toString(36).substr(2,10),r.src+="#?secret="+a,r.setAttribute("data-secret",a);if(i||s)(e=r.cloneNode(!0)).removeAttribute("security"),r.parentNode.replaceChild(e,r)}}}}(window,document);
//--&gt;&lt;!]]&gt;
&lt;/script&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://universitaetsverlage.eu/bucher-e-books/titel/comprehension-of-verb-inflection-in-german-speaking-children/embed/" width="600" height="338" title="&#x201E;Comprehension of verb inflection in German-speaking children&#x201C; &#x2014; Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;</html><thumbnail_url>https://universitaetsverlage.eu/wp-content/uploads/asolmerce/image-9783869562162.jpg</thumbnail_url><thumbnail_width>452</thumbnail_width><thumbnail_height>640</thumbnail_height><description>Experimentelle Studien zum Erwerb der Verbflexion bei sprachunauff&#xE4;lligen Kindern haben ein &#xFC;berraschendes Muster aufgezeigt. Kinder im Alter von drei und vier Jahren verwenden Verbflexionsendungen anscheinend korrekt in ihrer eigenen Sprachproduktion, aber sie scheinen unf&#xE4;hig zu sein, Verbflexionen in den &#xC4;u&#xDF;erungen anderer zu verstehen. Ein Kind ist also problemlos in der Lage &#x201C;Sie schl&#xE4;ft auf dem Bett.&#x201D; zu sagen, wenn es die Position von z. B. einer Katze beschreiben m&#xF6;chte. Gleichzeitig scheint es nicht zu verstehen, dass sich ein Satz wie &#x201C;Sie schl&#xE4;ft auf dem Bett&#x201D; auf nur eine schlafende Katze und nicht mehrere bezieht. Das Verst&#xE4;ndnis von S&#xE4;tzen, in denen der einzige Hinweis auf die Anzahl der Handelnden (den Numerus des Subjekts) die Verbflexion ist, wurde bislang nur mit &#x2018;Zeige-Experimenten&#x2019; untersucht. In solchen Sprachtests soll das Kind durch eine Zeigegeste auf eines von zwei vorgegebenen Bildern explizit anzeigen wie es den vorgegebenen Satz verstanden hat. Aktuelle Studien, die das Verst&#xE4;ndnis von sprachlichen Elementen wie Pronomen und Fokuspartikeln bei Kindern untersucht haben, lassen erkennen, dass die Testmethodik einen erheblichen Einfluss auf die kindlichen Sprachverst&#xE4;ndnisf&#xE4;higkeiten zu haben scheint. Wenn man Methoden verwendet, die keine explizite Reaktion von Seiten der Kinder verlangen, findet man korrektes Verst&#xE4;ndnis schon bei j&#xFC;ngeren Kindern. Das Ziel dieser Dissertation war es zu untersuchen, ob drei- und vierj&#xE4;hrige Kinder tats&#xE4;chlich nicht in der Lage sind die Beziehung zwischen Verbform (Art der Verbflexion) und Subjektbedeutung (Numerus des Subjekts) zu verstehen oder ob man korrektes Sprachverst&#xE4;ndnis in j&#xFC;ngeren Populationen finden kann, wenn eine alternative Testmethode, die Messung der Augenbewegungen, verwendet wird. Zus&#xE4;tzlich wurde untersucht ob Kinder im gleichen Alter Verletzungen der Subjekt-Verb-Kongruenz in auditiv pr&#xE4;sentierten S&#xE4;tzen entdecken. Drei Experimente dieser Dissertation, die das kindliche Sprachverst&#xE4;ndnis in Bezug auf Verbflexion untersucht haben bringen folgendes Muster zum Vorschein: Deutsch-sprachige Kinder im Alter von drei bis vier Jahren schauten mehr zu einem Bild, auf dem nur ein Akteur zu sehen war, wenn sie einen Satz mit einem singular flektierten Verb h&#xF6;rten (Sie streichelt eine Katze). Andererseits schauten sie mehr zu einem Bild, auf dem zwei Akteure zu sehen waren, wenn sie einen Satz mit einem plural flektierten Verb h&#xF6;rten (Sie streicheln eine Katze). Wenn sie hingegen gebeten wurden, auf das korrekte Bild zu zeigen, reagierten sie nicht besser als es der Zufall erwartet h&#xE4;tte, d.h.~sie waren nicht in der Lage einen Satz einem entsprechenden Bild zuzuordnen. Dieses Ergebnismuster deutet auf die Existenz von (methoden-abh&#xE4;ngigen) Asymmetrien innerhalb einer sprachlichen Modalit&#xE4;t, dem Sprach-verst&#xE4;ndnis, hin. Das vierte Experiment untersuchte die kindliche Sensitivit&#xE4;t gegen&#xFC;ber der Verletzung von Subjekt-Verb-Kongruenz. Hier zeigte sich, dass das Blickverhalten von f&#xFC;nfj&#xE4;hrigen Kindern von der Grammatikalit&#xE4;t der Tests&#xE4;tze beeinflusst war, w&#xE4;hrend keine Evidenz f&#xFC;r das Erkennen von Grammatikalit&#xE4;tsverletzungen bei j&#xFC;ngeren Kindern gefunden werden konnte. Das asymmetrische Performanzmuster innerhalb der rezeptiven Modalit&#xE4;t, das in dieser Arbeit gefunden wurde, erlaubt R&#xFC;ckschl&#xFC;sse auf die Annahme einer Produktions-Verst&#xE4;ndnis-Aymmetrie und somit auch auf Theorien zur grammatischen Entwicklung bei Kindern.</description></oembed>
