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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</provider_name><provider_url>https://universitaetsverlage.eu</provider_url><author_name>XMLRPC</author_name><author_url>https://universitaetsverlage.eu/author/xmlrpc/</author_url><title>Herta Hammerbacher (1900-1985) - Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content"&gt;&lt;a href="https://universitaetsverlage.eu/bucher-e-books/titel/herta-hammerbacher-1900-1985/"&gt;Herta Hammerbacher (1900-1985)&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
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Zeit ihres Lebens versucht sie Kunst, Wissenschaft, Technologie und Philosophie zu vereinen. Ihre gr&#xF6;&#xDF;te Intention bestand darin, wissenschaftliche und philosophische Grundlagen der Gartengestaltung und Erkenntnisse zu formulieren und in Kunst zu erh&#xF6;hen.In den 30er Jahren setzt sie sich als Frau in einer m&#xE4;nnlich dominierten Berufswelt durch, es gelingt ihr in der Arbeitsgemeinschaft mit Karl Foerster und Hermann Mattern einen neuen, landschaftlich gepr&#xE4;gten Gartenstil, den "Bornimer-Stil" herauszubilden, dessen fachlicher Einfluss noch heute sp&#xFC;rbar ist. Hammerbacher erarbeitet nicht nur die theoretisch-philosophischen Grundlagen der neuen Landschaftlichkeit, sie realisiert eine nahezu beispiellose Anzahl (ca. 3000) an Garten- und Landschaftsobjekten konsequent nach diesem Gartenkonzept. Auf diese Weise tr&#xE4;gt sie entscheidend zur Gr&#xFC;ndung und Fortf&#xFC;hrung der Schule des landschaftlichen Gartens bis zumindest Ende der 60er Jahre bei.In der Nachkriegszeit engagiert sie sich stark f&#xFC;r die Akademisierung der Garten- und Landschaftsgestaltung, beginnt selbst eine wissenschaftliche Karriere parallel zur Aus&#xFC;bung ihrer T&#xE4;tigkeit als Garten- und Landschaftsarchitektin und avanciert zur ersten Professorin, sp&#xE4;ter zum ersten weiblichen Ordinarius an der Technischen Universit&#xE4;t Berlin.In ihrer 20j&#xE4;hrigen Lehre vertritt sie ihre Theorie der Landschaftsplanung als Grundlage jeder Stadt- und Landesentwicklung, proklamiert das konzeptionelle Zusammenwirken verschiedener Fachdisziplinen, Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung , erarbeitet in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Fachnormausschusses f&#xFC;r Bauwesen die landschaftsplanerischen Grundlagen des Bundesbaugesetzbuches. Gleichzeitig setzt sie sich mit der Theorie und Geschichte der Garten- und Landschaftsgestaltung auseinander, fasst die Gartenkunstgeschichte des 20 Jahrhunderts als Antagonismus zwischen Landschaftlichem und Architektonischem auf. Sie bezieht eindeutige Position f&#xFC;r den landschaftlichen Garten.Als Gartenk&#xFC;nstlerin gestaltet Hammerbacher ihre G&#xE4;rten und Landschaften aus zwei klar erkennbaren Motivationen: der Suche nach Urspr&#xFC;nglichem, d. h. Wesenhaftem und dem Streben nach Harmonie. Daraus entwickelt und determiniert sie den landschaftlichen Garten im 20. Jahrhundert, in dem die Mensch-Natur Beziehung humanistisch-individualistisch neu definiert wird, in der sich die Idee des Wohngartens begr&#xFC;ndet. Sie bleibt diesem Stil und ihrer tiefen &#xDC;berzeugung, bis zuletzt verpflichtet, sieht darin die einzig m&#xF6;gliche, verantwortungsbewusste Umgangsform mit der Natur und im besonderen mit dem Menschen selbst. Ihr Leitgedanke der Synthese von Mensch und Natur basiert auf der Erkenntnis gegenseitiger Abh&#xE4;ngigkeit. Hierin unterscheidet sich "der landschaftliche Garten" Hammerbachers sowohl vom "Landschaftsgarten" der Romantik, als auch vom eindimensionalen "Deutschen Traum" des Landschaftsideals im Nationalsozialismus.Hammerbachers landschaftlicher Garten erreicht in den 50er und 60er Jahren seinen k&#xFC;nstlerischen H&#xF6;hepunkt. Sie entwirft Meisterwerke, die heute als Gartendenkm&#xE4;ler unter Schutz stehen. Bisher weitgehend unaufgearbeitet ist die Entwicklung des "Bornimer-Kreises" im Nationalsozialismus. Paradoxerweise und zugleich folgerichtig wird der landschaftliche Garten aufgrund der konzeptionellen N&#xE4;he zum bodenst&#xE4;ndigen Garten aber auch aufgrund der personellen Verflechtungen im Nationalsozialismus nicht nur ungest&#xF6;rt weiterentwickelt, er erf&#xE4;hrt gar europaweite Anerkennung, &#xFC;berdauert den gesellschaftspolitischen Umbruch nach dem zweiten Weltkrieg, indem die Vertreter des landschaftlichen Stils die fachliche F&#xFC;hrung in der Nachkriegszeit bis Ende der 60er Jahre innehaben.Das un&#xFC;berwindbare Schuld- und Verantwortungsbewusstsein Hammerbachers nach dem Krieg l&#xE4;sst sie zunehmend Zuflucht in der Utopie suchen, einem auf Ursprung und Ideal fixierten Weltbild. Sie kann nur im landschaftlichen Garten das Idealtypische sehen, da sie u. a. den architektonischen Garten als den Herrschaftsstil, d.h. den vom Nationalsozialismus zudiktierten Stil deklariert. Sie verstrickt sich im Verlauf der Zeit immer tiefer in dieses selbst erschaffene polarisierende Muster, so dass sie sich die Chance verwehrt, die sich wandelnde Zeit in ihrer Weltanschauung zu reflektieren und daraus folgernd gestalterische und planerische L&#xF6;sungen zu finden, wenn ihr dogmatisiertes landschaftliches Prinzip nicht anwendbar erscheint. Ihre zeitlosen aber einseitig philosophisch orientierten Argumente sind in der Ende der 60er Jahre einsetzenden Planungsdiskussion insofern nicht wahrnehmbar, als die notwendigen, handfesten L&#xF6;sungsvorschl&#xE4;ge fehlen.Kl&#xE4;rungsbed&#xFC;rftig ist die Frage, ob der landschaftliche Garten gegen Ende des Jahrhunderts endg&#xFC;ltig zerfallen ist, oder ob Idee in anderer Form &#xFC;berdauert hat. W&#xFC;nschenswert w&#xE4;re eine Fortschreibung der Entwicklungsgeschichte der Garten- und Landschaftsgestaltung der zweiten H&#xE4;lfte des 20. Jahrhunderts, um solche Fragen zu kl&#xE4;ren.</description></oembed>
