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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</provider_name><provider_url>https://universitaetsverlage.eu</provider_url><author_name>XMLRPC</author_name><author_url>https://universitaetsverlage.eu/author/xmlrpc/</author_url><title>PET/PET-CT Evidenz zum Bedarf und zur Planung in Deutschland und &#xD6;sterreich: Update 2018 - Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content"&gt;&lt;a href="https://universitaetsverlage.eu/bucher-e-books/titel/pet-pet-ct-evidenz-zum-bedarf-und-zur-planung-in-deutschland-und-oesterreich-update-2018-ebook/"&gt;PET/PET-CT Evidenz zum Bedarf und zur Planung in Deutschland und &#xD6;sterreich: Update 2018&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
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Der vorliegende Health Technology Assessment (HTA)-Bericht stellt ein Update der Evidenz zu onkologische Indikationen und eine Erweiterung um neurologische Indikationen und Entz&#xFC;ndungserkrankungen des Berichtes des &#xF6;sterreichischen Ludwig Boltzmann Instituts f&#xFC;r Health Technology Assessment (LBI-HTA) vom 2015 dar. Der Bericht soll damit eine aktualisierte Entscheidungsunterst&#xFC;tzung f&#xFC;r eine evidenzbasierte PET/PET-CT-Planung in Deutschland und &#xD6;sterreich geben. Methode Es wurde eine systematische Literaturrecherche in MEDLINE, EMBASE, PubMed und der Cochrane Library nach HTA Berichten, evidenzbasierten Leitlinien (LL) und Systematische Reviews/Meta-Analysen (SR/MA) durchgef&#xFC;hrt, erg&#xE4;nzt um eine Handsuche nach Empfehlungen von medizinischen Fachgesellschaften sowie expliziten &#x201E;Nicht&#x201C;-Empfehlungen. Die Qualit&#xE4;t der eingeschlossenen Referenzen wurde mit geeigneten Tools bewertet. Dar&#xFC;ber hinaus wurde nach neuen PET-Planungsdokumenten gesucht und eine kurze &#xDC;bersicht zu PET-MRT erstellt. Ergebnis Insgesamt wurden 10 HTAs eingeschlossen sowie 234 positive und negative Empfehlungen von Fachgesellschaften und Datenbanken extrahiert, erg&#xE4;nzt um die Aussagen aus 23 SR/MA. Evidenz in onkologischen Indikationen: Aussagen aus 5 HTAs, Empfehlungen und Nicht-Empfehlungen (n=188) von Fachgesellschaften sowie erg&#xE4;nzende Informationen aus 12 SR/MA wurden f&#xFC;r das Update ber&#xFC;cksichtigt.&#x2022; (Relative) Einigkeit herrscht in 8 Indikationsbereichen, dass ausreichend Evidenz f&#xFC;r Teilindikationen zugunsten einer PET-Untersuchung vorliegt: Bronchialkarzinom (Update: vor allem vor geplanten Eingriffen, &#xFC;berwiegend &#xDC;bereinstimmung, aber auch kontroversiell bei Restaging und Responsekontrolle und bei Therapiemonitoring), Kolonkarzinom, Maligne Lymphome (Update: bei Rezidividagnostik auch kontroversiell), Malignes Melanom (aber kontroversiell bei Therapiemonitoring), MammaCa (Therapieansprechen, auch Rezidivdiagnostik, im LBI-HTA Bericht nur als Potential gesehen und rot) und bei Kopf-Halstumoren (im LBI-HTA Bericht: CUP, Schilddr&#xFC;senCa; Update: vor allem f&#xFC;r Rezidivdiagnostik) sowie durch Update hinzugekommen: Myelome und Neuroendokrine Tumore. &#x2022; (Relative) Einigkeit herrscht in 8 Indikationsbereichen, dass (zu) wenig Evidenz zugunsten von PET-Untersuchung (Einzelfallentscheidungen aber m&#xF6;glich) vorliegt: Blasen-, Leber-, Magen-(Update: kein HTA/ LL/SR/MA), Ovarial-, Prostata-, Uterus- und Zervixkarzinom (im LBI Bericht gelb) sowie Paraneoplastisches neurologisches Syndrom. &#x2022; In weiteren 8 Indikationen finden sich vor allem unschl&#xFC;ssige (kontroverse) Evidenz und es werden Empfehlungen mit gewissen Vorbehalten (auch in Teilindikationen) ausgesprochen: Analkanal-, Gehirn- (insbesondere Gliome), Hoden-, Niere, Penis-, &#xD6;sophagus- (au&#xDF;er Re-staging) und Pankreaskarzinome sowie Knochen- und Weichteiltumore (+GIST). Evidenz in neurologischen Indikationen: Aussagen aus 2 HTAs, Empfehlungen und Nicht-Empfehlungen (n=28) von Fachgesellschaften sowie erg&#xE4;nzende Informationen aus 3 SR/ MA wurden ber&#xFC;cksichtigt. Im Bereich Neurologie konnte f&#xFC;r zwei Teil-Indikationsbereiche Evidenz identifiziert und dargestellt werden (Alzheimer Demenz bzw. Demenz sowie Epilepsie). &#xDC;bereinstimmungen/(relative) Einigkeit, dass ausreichend Evidenz zugunsten einer PET/PET-CT-Untersuchung vorliegt, besteht f&#xFC;r keine dieser beiden Teil-Indikationsbereiche. &#x2022; Von den Fachgesellschaften werden spezifische F&#xE4;lle von Alzheimer Demenz bzw. bestimmte Voraussetzungen (PatientInnencharakteristika) genannt, die f&#xFC;r oder gegen die PET-Anwendung sprechen und dabei auch vom jeweiligen Tracer abh&#xE4;ngen (Amyloid vs. FDG). Diese Empfehlungen beruhen auf einer schwachen Evidenzbasis. &#x2022; Unschl&#xFC;ssige Evidenz (kontrovers zwischen HTA und LL) wird f&#xFC;r die Evaluation von PatientInnen bei Epilepsie (auch hier nur in bestimmten F&#xE4;llen, u. a. in bestimmten Zentren) ausgesprochen, wobei sich die Leitlinien (relativ) einig sind. Evidenz in Entz&#xFC;ndungserkrankungen: Aussagen aus 3 HTAs, Empfehlungen und Nicht-Empfehlungen (n=18) von Fachgesellschaften sowie erg&#xE4;nzende Informationen aus 8 SR/ MA wurden ber&#xFC;cksichtigt. &#x2022; (Relative) Einigkeit, dass ausreichende Evidenz f&#xFC;r Teilindikationen zugunsten einer PET/PET-CT-Untersuchung vorliegt, konnte nur f&#xFC;r Infektionen der Wirbels&#xE4;ule/Spondylodiscitis dargestellt werden. &#x2022; In den folgenden 4 Teil-Indikationsbereichen ist unschl&#xFC;ssige bzw. kontroverse Evidenz zu finden: (peri)prothetische Gelenkinfektionen, Osteomyelitis, Sarkoidose und Fieber unklarer Genese (FUO). Erste Einblicke einer m&#xF6;glichen Anwendung des Hybrides PET-MRT zeigen angesichts des Mangels an Evidenz, dass derzeit keine spezifischen Empfehlungen ausgesprochen werden k&#xF6;nnen, bei denen PET-MRT in der klinischen Routine PET-CT &#xFC;berlegen sein k&#xF6;nnte. Bez&#xFC;glich der Planung von PET/PET-CT konnte das Update wenig neue Literatur bzw. auch Entwicklungen identifizieren. Ein kanadischer Bericht der Canadian Agency for Drugs and Technologies in Health (CADTH) stellt kontinuierlich Daten zu sechs Bildgebungsverfahren (u. a. PET-CT) bereit und kann damit als Grundlage f&#xFC;r Forschung und politische Entscheidungen genutzt werden. US-amerikanische Forschungsprojekte am CER (Center for Comparative Effectiveness Research in Cancer Imaging), welche den Nutzen von PET/PET-CT untersuchen, wollen Grundlage f&#xFC;r eine bessere Planung schaffen. Schlussfolgerung und Empfehlung Durch das Update 2018 haben sich insgesamt vor allem Konkretisierungen bzw. Detaillierungen im Vergleich zum LBI Bericht 2015 ergeben. Die Gesamtempfehlungen (bzw. auch Detailempfehlungen) f&#xFC;r Indikationen aber auch die expliziten Nicht-Empfehlungen k&#xF6;nnen als Anhaltspunkte f&#xFC;r eine Evaluierung einer bedarfsgerechten und vor allem evidenzbasierten Leistungserbringung in deutschen und auch &#xF6;sterreichischen Krankenh&#xE4;usern darstellen.</description></oembed>
