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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</provider_name><provider_url>https://universitaetsverlage.eu</provider_url><author_name>XMLRPC</author_name><author_url>https://universitaetsverlage.eu/author/xmlrpc/</author_url><title>St&#xF6;rung durch Gl&#xFC;cksspielen - Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content"&gt;&lt;a href="https://universitaetsverlage.eu/bucher-e-books/titel/stoerung-durch-gluecksspielen/"&gt;St&#xF6;rung durch Gl&#xFC;cksspielen&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
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Das Krankheitsbild St&#xF6;rung durch Gl&#xFC;cksspielen (Disordered Gambling; DG) ist somit verst&#xE4;rkt in den Fokus von Forschung und Praxis gelangt.F&#xFC;r mitbetroffene Angeh&#xF6;rige gibt es nach wie vor nur wenige Unterst&#xFC;tzungsm&#xF6;glichkeiten und keine evaluierten Angebote. Dies trifft nicht nur auf den deutschsprachigen Raum zu, auch international besteht diese L&#xFC;cke. Dabei ist es essentiell, auch dieser Gruppe ad&#xE4;quate Unterst&#xFC;tzung anzubieten, denn die Betroffenen befinden sich h&#xE4;ufig in hoch belastenden Lebensumst&#xE4;nden. Das Ziel der hier vorliegenden Arbeit besteht darin, Unterst&#xFC;tzungsm&#xF6;glichkeiten f&#xFC;r Angeh&#xF6;rige von problematischen und pathologischen Gl&#xFC;cksspielerinnen und Gl&#xFC;cksspielern (PSG) zu entwickeln und zu bewerten.MethodeAls Grundlage der Arbeit wurden Strukturmerkmale des Versorgungs-systems f&#xFC;r PSG analysiert, da die Versorgung der Angeh&#xF6;rigen grunds&#xE4;tzlich im gleichen System stattfindet. Ausgehend von aktuellen Erkenntnissen zur Angeh&#xF6;rigenarbeit bei psychischen Erkrankungen im Allgemeinen und bei Suchterkrankungen im Speziellen wurden zwei Programme entwickelt, die jeweils auf einem psychoedukativen Konzept beruhen und explizit den Bedarf der Angeh&#xF6;rigen fokussieren. Das Entlastungstraining f&#xFC;r Angeh&#xF6;rige von problematischen und pathologischen Gl&#xFC;cksspielern &#x2013; psychoedukativ&#x201C; (ETAPPE) wurde als Gruppenangebot in insgesamt sechs Standorten bayernweit getestet. Um vorhandene Zugangsbarrieren zum Hilfesystem abzubauen und m&#xF6;glichst vielen betroffenen Angeh&#xF6;rigen eine Unterst&#xFC;tzung anbieten zu k&#xF6;nnen, wurde in der Folge das E-Mental-Health-Programm &#x201E;Verspiel nicht mein Leben&#x201C; &#x2013; Entlastung f&#xFC;r Angeh&#xF6;rige (EfA) entwickelt und die Erreichbarkeit der Zielgruppe in einer Machbarkeitsstudie untersucht.Ergebnisse Studie 1: Analyse des station&#xE4;ren VersorgungssystemsIn Deutschland findet die station&#xE4;re Rehabilitation von PSG je nach angenommener &#xC4;tiologie (Sucht versus Impulskontrollst&#xF6;rung) in einer Einrichtung mit einer Sucht- oder einer psychosomatischen Abteilung statt. Das Versorgungssystem ist strukturell ausdifferenziert und in das bestehende Hilfesystem eingebettet. Im Jahr 2011 wurden insgesamt 2.229 PSG station&#xE4;r behandelt. Ein Gro&#xDF;teil davon (90 ) hatten mindestens eine komorbide Erkrankung. Der Zugang zur station&#xE4;ren Rehabilitation wurde zumeist &#xFC;ber eine Beratungsstelle initiiert. Die Analyse zeigt, dass auf Sucht spezialisierte Einrichtungen weniger PSG pro Jahr behandeln als Ein-richtungen mit einer psychosomatischen Abteilung oder beiden Abtei-lungen (29,3 PSG versus 53,3 PSG versus 76,4 PSG). Einige Einrichtungen sind auf DG spezialisiert und behandeln dementsprechend mehr PSG, haben einen h&#xF6;heren Anteil an PSG an allen Patientinnen und Patienten und bieten spezialisierte Behandlungsprogramme an. Der Einfluss dieser Spezialisierung auf das Behandlungsergebnis ist derzeit allerdings unklar. Die Versorgung von Angeh&#xF6;rigen findet bislang, wenn &#xFC;berhaupt, als erg&#xE4;nzendes Angebot im Rahmen von Rehabilitationsma&#xDF;nahmen f&#xFC;r PSG statt.Ergebnisse Studie 2: Entwicklung und Bewertung von ETAPPEETAPPE ist ein psychoedukatives Entlastungstraining, das als manualisiertes Gruppenangebot entwickelt und in einer Pilotstudie bayernweit getestet wurde. Das Angebot wird von den beteiligten Beraterinnen und Beratern als gut in bestehende Strukturen integrierbar eingesch&#xE4;tzt, die verwendeten Methoden wurden sehr gut bez&#xFC;glich ihrer Handhabbarkeit sowie der Verst&#xE4;ndlichkeit, Inhalte, Umsetzbarkeit, Zielorientierung, Abwechslung/Vielfalt, Praxisrelevanz und Layout/Gestaltung eingestuft.Unter Ber&#xFC;cksichtigung der Einschlusskriterien konnten bei einer Aussch&#xF6;pfungsquote von 89,7 ), in die an vier Standorten durchgef&#xFC;hrte Pilotstudie aufgenommen werden. Die in ETAPPE aufgegriffenen Themen entsprechen den Bed&#xFC;rfnissen der Teilnehmenden. Durch das Angebot l&#xE4;sst sich die Belastung signifikant reduzieren. In der Katamneseerhebung, die Ergebnisse von 37 Teilnehmenden aus insgesamt sechs Standorten bayernweit umfasst, zeigt sich, dass die durch ETAPPE erreichte Reduktion der Belastung &#xFC;ber drei Monate stabil bleibt und zus&#xE4;tzlich der chronische Stress abnimmt. Zudem geben die Teilnehmenden eine hohe Zufriedenheit mit den einzelnen Bausteinen sowie mit dem Angebot insgesamt an.Zusammenfassend zeigen die Resultate der Prozess- und Ergebnis-evaluation, dass ETAPPE eine gute M&#xF6;glichkeit bietet, Angeh&#xF6;rige von PSG zu erreichen und sie in ihren Bed&#xFC;rfnissen ad&#xE4;quat zu unterst&#xFC;tzen.Ergebnisse Studie 3: Machbarkeitsstudie zur Adaption als E-Mental-Health-Programm EfABei der Adaption des Angebots als E-Mental-Health-Programm EfA stellen sich zun&#xE4;chst folgende Fragen: (1) Wie kann die Zielgruppe auf das neu entwickelte Angebot aufmerksam gemacht werden? (2) Wie lange blieben Webseiten-Besucherinnen und -Besucher auf der Home-page und wie viele von ihnen meldeten sich f&#xFC;r eine Programmteilnahme an? (3) Welche Charakteristika hatten die Teilnehmenden und in welcher Art und Weise nutzten sie das Programm?Insgesamt wurden in neun Monaten 11.552 Seitenabrufe verzeichnet, wobei ein Gro&#xDF;teil (82,5 registrierten sich monatlich im Mittel 16,1 neue Teilnehmende. Die finale Stichprobe bestand aus 126 Teil-nehmenden (88,9 Partnerinnen bzw. Partner). Zwei Drittel (67,5 ) genutzt. Weitere 31,0 beendeten ihre Teilnahme im ersten Modul. Zwischen diesen drei Gruppen fanden sich keine signifikanten Unterschiede bez&#xFC;glich der Beziehung zum bzw. zur PSG, einem gemeinsamen Haushalt oder vorheriger Unterst&#xFC;tzung, aber bez&#xFC;glich des Zeitraums, der zwischen der Nutzung des ersten und zweiten Moduls lag.Die Ergebnisse zeigen, dass grunds&#xE4;tzlich Angeh&#xF6;rige mit einem E-Mental-Health-Angebot erreicht werden k&#xF6;nnen. Insbesondere werden davon auch Personen angesprochen, die keine vorherigen Hilfen oder Selbsthilfeangebote in Anspruch genommen hatten. Dies unterstreicht die Bedeutung des webbasierten Ansatzes. Somit kann auf diesem Weg ein weiterer Beitrag zu einer ad&#xE4;quaten Versorgung dieser Klientel geleistet werden.SchlussfolgerungDie vorliegende Arbeit beleuchtet erstmalig das Versorgungssystem f&#xFC;r PSG und ihre Angeh&#xF6;rigen in Deutschland und identifiziert vorhandene L&#xFC;cken in der Versorgung. Als wesentlicher Bestandteil werden innovative zielgruppenspezifische Angebote f&#xFC;r Angeh&#xF6;rige von PSG entwickelt und bewertet. Die erhobenen Daten zeigen, dass es sich bei hilfe-suchenden Angeh&#xF6;rigen tats&#xE4;chlich um eine hoch belastete, zum Teil im klinisch relevanten Bereich belastete, Klientel handelt. Dies spricht f&#xFC;r einen hohen Hilfebedarf und die Notwendigkeit ad&#xE4;quater Angebote. Das Entlastungstraining ETAPPE kann gut in das vorhandene Hilfesystem integriert werden, l&#xE4;sst sich von Beraterinnen und Beratern effizient anbieten und zeigt signifikante, zum Zeitpunkt der Katamnese anhaltende, positive Ergebnisse. Das E-Mental-Health-Programm EfA bietet unter Nutzung neuer Medien einen niedrigschwelligen Zugang zum Hilfesystem und stellt als m&#xF6;gliche Erg&#xE4;nzung traditioneller Angebote eine gute Erweiterung des Portfolios zur Unterst&#xFC;tzung dieser Klientel dar. Mit diesen Studien ist eine Basis f&#xFC;r die Arbeit mit Angeh&#xF6;rigen von PSG geschaffen. Perspektivisch gilt es, die Angebote auszubauen und weitere L&#xFC;cken in der Versorgung dieser Klientel zu schlie&#xDF;en.</description></oembed>
