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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</provider_name><provider_url>https://universitaetsverlage.eu</provider_url><author_name>XMLRPC</author_name><author_url>https://universitaetsverlage.eu/author/xmlrpc/</author_url><title>Sustainable Design Process &amp; Integrated Facades - Arbeitsgemeinschaft der Universit&#xE4;tsverlage</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content"&gt;&lt;a href="https://universitaetsverlage.eu/bucher-e-books/titel/sustainable-design-process-integrated-facades/"&gt;Sustainable Design Process &amp; Integrated Facades&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
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Ziel ist hierbei Bauwerke ganzheitlich aus der Lebenszyklusperspektive derart zu planen, zu errichten und zu betreiben, dass diese ein Kapital f&#xFC;r k&#xFC;nftige Generationen und keine Altlast darstellen. Der aktuelle Trend zu immer energieeffzienteren Geb&#xE4;uden, r&#xFC;ckt einerseits Geb&#xE4;udeh&#xFC;llen, andererseits aber auch die Baukonstruktionen und die darin enthaltenen Bauprodukte aufgrund deren &#x201E;grauer&#x201C; Energie bzw. &#x201E;grauen&#x201C; Treibhausgasemissionen verst&#xE4;rkt in den Fokus. Eine ganzheitliche, integrale Betrachtungsweise auf der Geb&#xE4;udeebene erfordert dar&#xFC;ber hinaus die Zusammenf&#xFC;hrung der unterschiedlichen Anforderungen und Funktionen einzelner Elemente im Kontext eines gr&#xF6;&#xDF;eren Ganzen. Hierzu bedarf es spezifischer Strategien zur Erf&#xFC;llung dieser komplexen Anforderungen. Erg&#xE4;nzt werden funktionale und bautechnische Anforderungen durch das Bestreben Geb&#xE4;ude zu &#x201E;Energieerzeugern&#x201C; zu machen, was die Integration von aktiven Elementen, wie Photovoltaik oder Solarthermie erfordert.Im Forschungsprojekt UNAB stellte sich diesen Herausforderungen ein interdisziplin&#xE4;res, interfakult&#xE4;res Forschungsteam der TU Graz mit dem Ziel, neue, integrale und hybride Geb&#xE4;udeh&#xFC;llen unter besonderer Ber&#xFC;cksichtigung der Nachhaltigkeit und der Umsetzung in Planungsprozesse zu entwickeln. Durch das Zusammenf&#xFC;hren zweier sich erg&#xE4;nzender Forschungsans&#xE4;tze und die Integration unterschiedlicher Forschungsmethoden der Bereiche Entwerfen, numerische Simulationen, &#xD6;kobilanzierung, Risikoanalyse und systemische Betrachtung konnte so ein Meilenstein zur Operationalisierung (Bewertbarkeit) geleistet werden. Der erste Ansatz zielt dabei auf die systemische Betrachtungsweise von Nachhaltigkeitsanforderungen ab. Die Kenntnis der Zusammenh&#xE4;nge wesentlicher Nachhaltigkeitsanforderungen in Abh&#xE4;ngigkeit der Zielpr&#xE4;ferenzen der Stakeholder soll k&#xFC;nftig die Planbarkeit und die Steuerung von Immobilienqualit&#xE4;ten aus ganzheitlicher Sicht erm&#xF6;glichen. Der zweite Ansatz umfasst die konstruktive Umsetzung von Nachhaltigkeitsanforderungen in der Geb&#xE4;udeh&#xFC;lle. Die Gestaltung der Fassade als selbsttragende, hocheffiziente Tragkonstruktion mit neuen Methoden der Umform- und F&#xFC;getechnik aus dem Maschinenbau sowie die Integration geb&#xE4;udetechnischer Systeme in die Geb&#xE4;udeh&#xFC;lle, stellt die konstruktive, statische, bauphysikalische und ger&#xE4;tetechnische Durchbildung vor eine Reihe neuer Herausforderungen, die nur durch die enge interdisziplin&#xE4;re Zusammenarbeit der beteiligten Fachgebiete gel&#xF6;st werden kann.Zur Umsetzung in die Baupraxis wurde ein Building Sustainability Quest Tool entwickelt, welches den Planenden eine Hilfestellung bei der Etablierung von relevanten Nachhaltigkeitsprozessen auf Basis der Methode der Reifegradbewertung bietet. Mit dem entwickelten Prozessmodell k&#xF6;nnen Nachhaltigkeitsziele identifiziert, m&#xF6;gliche Auswirkungen von Entscheidungen im Planungsprozess- u. Projektsteuerungsprozess sowie auch der Status der Umsetzung der projektspezifischen Nachhaltigkeitsanforderungen bewertet und visualisiert werden. Damit sollen alle Beteiligten im Hinblick auf potentielle, mannigfaltige Einfl&#xFC;sse der ganzheitlichen Optimierung sensibilisiert werden. K&#xFC;nftig soll das Prozessmodell zur Reduktion des zeitlichen Mehraufwands (welcher in der Baupraxis oft zu einem Abweichen von den gesetzten, ganzheitlichen Nachhaltigkeitszielen f&#xFC;hrt) beitragen. Der Einsatz eines Prozessmodells erm&#xF6;glicht die Reduktion der Komplexit&#xE4;t und gleichzeitig eine planungs- und baubegleitende Qualit&#xE4;tssicherung. Ob und in wie weit hier das Wunderkind &#x201E;BIM&#x201C; (Building Information Modeling) durch seinen integralen, kooperativen Ansatz unterst&#xFC;tzen wird k&#xF6;nnen, muss noch erforscht werden. Aus derzeitiger Sicht zeichnet sich ab, dass &#xD6;sterreich seine internationalen Klima- und andere Verpflichtungen &#x2013; wenn &#xFC;berhaupt &#x2013; nur unter gro&#xDF;en Anstrengungen, d.h. durch deutlich ambitioniertere, konkrete und richtungssichere Ma&#xDF;nahmen erf&#xFC;llen wird k&#xF6;nnen.</description></oembed>
