Die subjektive Wahrnehmung urbaner Hitze in einem Wiener Gründerzeitbezirk
Eine partizipative Kartierung
Reihe: ISR-ForschungsberichteUrbane Hitze wird immer mehr zu einer städtischen Herausforderung mit negativen Auswirkungen auf Alltagsleben und Lebensqualität. Besonders in dichten innerstädtischen Gebieten mit geringem Grün- und Freiraumanteil sind sommerliche Hitzeperioden eine Belastung für die Bewohner*innen. Im Gegensatz zu objektiven Hitzemessungen können subjektive Hitzewahrnehmungen die Erfahrungen der Stadtbewohner*innen an ihren Alltagsorten widerspiegeln und so Aufschluss über die tatsächlich erlebte Hitzebelastung geben. Dieser Forschungsbericht präsentiert die Ergebnisse einer partizipativen, kartenbasierten Umfrage zu wahrgenommenen Orten der Hitze und Abkühlung im 15. Wiener Gemeindebezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus) aus dem Sommer 2024 und diskutiert den Mehrwert von subjektivem, kontextualisiertem, Bürger*innen-produziertem Wissen zu Hitzebelastung für eine klimasensible Stadtplanungspraxis.
