International Forum on Audio-Visual Research ‒ Jahrbuch des Phonogrammarchivs, 10
Herausgegeben von Kerstin Klenke
Reihe: International Forum on Audiovisual ResearchAnlässlich des 110. Geburtstages des Phonogrammarchivs fasste Rudolf M. Brandl, damals Direktor des Phonogrammarchivs, den Entschluss, einen periodisch erscheinenden Sammelband, das Jahrbuch des Phonogrammarchivs, ins Leben zu rufen, das 2010 zum ersten Mal erschien. Die inhaltliche Ausrichtung schließt sowohl Beiträge zur Technik, wie Aufnahmetechnik, Langzeitbewahrung oder Re-Recording, als auch zu inhaltlichen Auswertungen der Sammlungsbestände und Diskursen von Feldforschungsmethoden mit ein. Entsprechend der internationalen Vernetzung des Phonogrammarchivs bietet das Jahrbuch somit eine Plattform für den Gedankenaustausch zu diesen Themen im Kreise internationaler Spezialist/inn/en. Die Beiträge stammen von Mitarbeiter/inn/en des Phonogrammarchivs sowie Kooperationspartner/inn/en (Deponent/inn/en) und internationalen Forscher/inn/en, die mit dem Phonogrammarchiv in Kontakt stehen.
Im April 2019 fand an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das Symposium „Nicht ungehört verhallen – 120 Jahre Phonogrammarchiv“ statt. Das Jahrbuch 10 bietet nun schriftliche Fassungen eines Großteils der vielfältigen Beiträge (mit Abstracts auf Deutsch und Englisch). Nach einer Einführung durch die neue Archivleiterin (K. Klenke), dem wissenschaftshistorischen Hauptvortrag von S. Klotz sowie der künstlerischen Intervention (Hörstück von K. Tiwald), widmen sich K. Abromeit, O. Danner und J. Spitzbart technischen Themen (Restaurierung, Lichttonabtastung, digitale Langzeitbewahrung). B. Alge und G. Fartacek beschäftigen sich mit Forschungsdatenmanagement und methodisch-methodologischen Herausforderungen in der Feldforschung, gefolgt von Beiträgen zur Sammlung Quellmalz (Th. Nußbaumer) und zum Korpus „Österreichische Dialektaufnahmen im 20. Jahrhundert“ (A. Lenz et al.). „Africa’s Collective Memory“ und Outreach-Strategien im postkolonialen Kontext stehen schließlich im Mittelpunkt der Ausführungen von Prince Kum’a Ndumbe III und A. Schmidhofer.
