Sprachkunst ‒ Beiträge zur Literaturwissenschaft, Jahrgang XLI/2010, 2. Halbband
Herausgegeben von Hans Höller, Herausgegeben von Michael Rössner, Herausgegeben von Herbert Foltinek
Reihe: SprachkunstMit “Sprachkunst” ist der zentrale Gegenstand benannt, um den es in den literaturwissenschaftlichen Beiträgen der Zeitschrift geht. Eine Tradition der Philologie hat sich auf verschiedene Formen künstlerischer Sprachverwendung und auf poetologische Themen konzentriert. Das heutige Selbstverständnis der Zeitschrift geht davon aus, dass sich diese Tradition auf produktive Weise mit aktuellen Paradigmen moderner Literaturwissenschaft verbinden lässt, um textorientiert den kritischen Eigensinn von Literaturen zu analysieren. Die seit 1970 halbjährlich erscheinende Zeitschrift der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzt sich vor allem mit deutschsprachigen und europäischen Literaturen auseinander, Beiträge können auf Deutsch, Englisch und Französisch publiziert werden. Neben den literaturwissenschaftlichen Aufsätzen erscheinen Rezensionen von Fachliteratur, Forschungs- und Tagungsberichte sowie Verzeichnisse literaturwissenschaftlicher Dissertationen und Habilitationen an österreichischen Universitäten.
Aus dem Inhalt:
Aufsätze:
– R. Ellis Dye: Goethe`s Faust and Heidegger. Commonalties
– Rosy Singh: On Thomas Mann`s “Herr und Hund”
– Barbara Neymeyr: Experimente im “ideenlaboratorium”. Musils avantgardistische Literaturtheorie
– Yahya Elsaghe: “Mann und Frau gehen durch die Krebsbaracke. Zum “gendering” der Krankheit in Gottfried Benn`s “Morgue-Zyklus”
– Rolf Selbmann: “Vermuten” und “Gewißheit”. Gottfried Benns Gedicht “Astern” im zeit- und poetologischen Kontext
– Philipp Schönthaler: Mit dem Schreibblock in die Berge. Zur Höhen- und Bergmetaphorik in der Prosa Thomas Bernhards
– Leopold Federmair: Entwurf und Verwerfung. Einige Bemerkungen zur (österreichischen?) Ekelliteratur
– Paul Goetsch: Das Motiv der leeren Seite in der modernen englischen und amerikanischen Lyrik
– Sami Sjöberg: Rien, rien rien. The Alternate Nothing in French Letters and Language-centred Philosophy
