Hendrik Munsonius
Zwischen Wissenschaft und Politik
Der Konflikt der „Göttinger Sieben“ und seine gegenwärtige Bedeutung
Die „Göttinger Sieben“ – Professoren, die sich 1837 gegen die Aufhebung des Staatsgrundgesetzes durch den König von Hannover verwahrt haben und daraufhin entlassen worden sind – bilden eine Wegmarke der Universitäts- und Verfassungsgeschichte. Ihrer wird bis in die Gegenwart in Reden, Vorträgen und Denkmälern gedacht. Doch so ohne weiteres kann im 21. Jahrhundert nicht an die Ereignisse von 1837 angeknüpft werden. Was damals geschehen, seither verändert und heute daraus zu lernen ist, soll hier bedacht werden.